Individuelle Lebenswege

Individuelle Lebenswege

Lebenswege sind individuell und ebenso der jeweilige Lösungsweg. Was meine Klienten an Gemeinsamkeiten mitbringen ist der Wunsch nach Veränderung.
Sie spüren: sie wollen oder können mit ihrer Angst, der Panik, der Einsamkeit, dem Druck, der Trauer, der Erschöpfung nicht mehr alleine umgehen.
Alles wird zu viel. Alles wirkt lähmend. Dieser Zustand blockiert. Man wird Handlungsunfähig.

Der erste Schritt, das Telefonat mit mir ist ein großer und nicht allzu leichter Schritt. Oftmals haben meine Klienten eine lange Reihe von Gesprächen mit Psychotherapeuten oder deren Anrufbeantwortern hinter sich. Gewiss, wenn ich im Gespräch bin, springt auch der Anrufbeantworter an: ich melde mich innerhalb von 2 Tagen bei Ihnen!
Die Wartelisten bei den kassenzugelassenen Therapeuten sind lang. Solch eine Wartezeit gibt es bei mir nicht.
In der Regel findet sich zumindest ein Termin für das Erstgespräch innerhalb von einer Woche. Und dann starten wir! - Sie sind nicht mehr allein mit Ihrer Angst, dem Zwang, dem Druck, der Erschöpfung und der Panik. Im gemeinsamen Gespräch finden wir Ihren Lösungsweg.

Die Krankheitsbilder mit denen ich arbeite:

Therapieangebot

Ich würde psychisch kranken Menschen unrecht tun, wenn ich die These aufstellen würde, dass all diesen Krankheiten ein sehr enges Feld zu Grunde liegt. Denn es bedarf mehr als eine Ausweglosigkeit, mehr als eine Sackgasse die in die Krankheit führt.

Wichtig ist mir festzuhalten, dass alle Klienten ihren eigenen Lösungsweg kennen, in sich tragen. Das ist die Gemeinsamkeit, die alle Krankheiten miteinander verbindet. Auch dann, gerade dann, wenn der Klient diese Aussage vehement abstreitet.

Um diesen wichtigen Standpunkt, die Basis meiner Arbeit besser verständlich zu machen, greife ich auf eine wahre Begebenheit von Carl Rogers auf. Nachzulesen bei Rogers "Entwicklung der Persönlichkeit", S27, Verlag: Klett-Cotta.

Er hat inzwischen die Erfahrung gemacht, dass ein therapeutisches Gespräch, das sich genau an Behandlungskonzepte hielt nicht zu einer Lösung führte. So kam es, dass er wieder einmal nicht der Mutter eines Jungen beibringen konnte, dass sie ihren Sohn in frühen Jahren nicht genügend Nähe hatte zukommen lassen. Rogers gab auf und verabschiedet diese Mutter.
Und diese Frau? Sie fragte ihn, ob er nicht auch Erwachsene behandeln könne. Er nickte und sie beschrieb noch mal ihre Geschichte. Jetzt jedoch aus ihrer Sicht, ihrem Erleben heraus. Jetzt begann die Therapie und diese führte zum Erfolg.

Zitat Rogers  „Dieser Vorfall war einer von mehreren, die mir zu der Erfahrung verhalfen, dass der Klient es ist, der weiß, wo der Schuh drückt, welche Richtung einzuschlagen ist, welche Probleme entscheidend und welche Erfahrungen tief begraben gewesen sind. Langsam merkte ich, dass, wenn ich es nicht nötig hatte, meine Cleverness und Gelehrsamkeit zu demonstrieren, sondern mich auf den Klienten einlasse, kann Wachstum und Heilung geschehen."