Marion Höppner

Heilpraktikerin für Psychotherapie / Logotherapeutin DGLE ®

Lebenswege
Individuelle Lebenswege

Die Therapie / Die Methode

Gestalttherapie nach Fritz Perls

Ist eine Erlebnis- und aktive Psychotherapieform.

„Gestalttherapie kann man nicht erklären, man kann sie nur erfahren“. Dieser Satz von Fritz Perls wird wohl ständig zitiert ... und eine Erklärung ist fast unmöglich. Fritz Perls hat erst in seinem letzten Lebensjahr versucht, die „Eckdaten“ dieser Therapieform zu notieren. Er kam aus der analytischen Richtung und wollte, als er sich seinen eigenen Thesen zu wandte, eine lebendige Therapie erschaffen.

Hier nun MEIN Versuch der Erklärung:

Die Probleme, Wünsche, Bedürfnisse, Gefühle und Werte der Klient*innen werden im Gespräch nicht analysiert, sondern aktiv erlebt und so können die Klient*innen sie wahrnehmen. Hier steht die körperlich-seelische und geistige Integration der Klient*innen von sich selbst und mit der eigenen Umwelt im Vordergrund.

Widersprüche, Polaritäten können zum Vorschein kommen und angenommen werden, DAMIT ICH WERDE WER ICH BIN und nicht werde, wie ich gerne sein sollte.
Oder um es mit Bruno Paul de Roeck zu sagen „Wir gehen alle auf Zehenspitzen, um nur ja nirgendwo anzustoßen und werden dann ärgerlich auf unsere Zehen, wenn sie uns weh tun.“ (Zitat aus “Gras unter meinen Füßen“, Rowohlt 2007)


Klientenzentrierte Therapie nach Carl Rogers

(in Deutschland auch besser bekannt unter dem Begriff „Gesprächstherapie“)

Die These von Carl Rogers ist folgende:
Wenn wir Menschen uns verstanden fühlen, wir uns nicht permanent verteidigen müssen gegenüber Ratschlägen aus unserem Umfeld, die unsere Verhaltensweisen kritisieren (... Du musst dich so verhalten, das darfst Du auf keinen Fall tun ... etc.). Dann ist jede*r Einzelne in der Lage, sich der eigenen Situation bewusst zu werden und von sich aus das Problem zu erkennen und eine Lösung zu entwickeln.

Dabei ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreichen Therapie die Einstellung der Therapeut*innen, die gekennzeichnet sein muss durch:

  • Empathie
  • bedingungslose Wertschätzung und Akzeptanz
  • Kongruenz. Es bedeutet die Therapeut*innen bringen sich authentisch ein; setzen nicht nach dem Motto die Maske des Profis auf: „Ich weiß was für Dich das Beste ist“.

Diese Therapieform ist neben der Psychoanalyse und der Verhaltenstherapie die häufigste.

Die Behandlung hieß zu Beginn auch „non-directiv-therapy“ und ist für mich DIE Therapie in der die Therapeut*innen die Klient*innen am wenigsten beeinflussen. Durch diesen, fast möchte ich sagen, „revolutionären Ansatz“ ist es den Klient*innen möglich EIGENE Lösungsideen zu entwickeln.

Man nennt sie auch „Therapie der kleinen Schritte“, die*der Klient*in erfährt im therapeutischen Gespräch bekannte und neue Zugänge zu den eigenen Themen wie Konflikte, Traumata und so können selbstständig Lösungswege erkundet und erprobt werden.